Wieviel Farbe verträgt sich?
Ton-in-Ton war die ursprüngliche Idee. Ein farbiger Hintergrund in derselben Farbfamilie wie das Produkt – eine Nuance dunkler, gesättigter oder heller. Tiefe ohne Ablenkung. Das Objekt bleibt Hauptdarsteller.
Dann kam der Pinterest-Report 2026. Also experimentierten wir.
Neongrün auf Salbei – fast Ton-in-Ton, aber eben nicht ganz. Die Hülle leuchtet, der Hintergrund gibt nach. Spannung und Tiefenwirkung, und dennoch organisch.
Schwarz auf Wasabi – stark und gewagt. Fast wie ein Bauhaus-Plakat.
Rot auf Plum Noir – elegant, fast samtig. Signalrot, das sich neu erfindet.
Grau und Orange bleiben schwierig.
Komplementär braucht Mut.
Die nächste Runde wird noch radikaler: Orange auf Violett. Rot auf Petrol. Neongrün auf Hellblau. Grau findet seinen Gegenspieler in Petrol und Kobaltblau. Immer dasselbe Ziel: die Hauptfarbe zur Geltung bringen.
Die Kompositionen entstanden nicht im Studio – sie entstanden am PC. Im täglichen, gemeinsamen Austausch – per E-Mail. Farbe in Sprache zu fassen ist das Schwierigste dabei.









